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 Di, 30. Jul. 2019   Huber, Valentina

Kommentar von Prof. Belke zur neuen EZB-Führung in der Spiegel, Nr. 31, 27. Juli 2019

Mit Christine Lagarde rückt eine Ex-Politikerin an die Spitze der EZB. Kritiker fürchten, dass sie den Geldhahn weiter aufdreht, um Staaten zu helfen. Auch Kleinsparern drohen bald Strafgebühren auf ihre Guthaben.

Ansgar Belke, Ökonomie-Professor an der Universität Duisburg-Essen, interpretiert die Rekrutierung von Ex-Politikerin als Versuch der Mitgliedstaaten, einen Konstruktionsfehler der Währungsunion durch die Hintertür zu beheben. Der zentralen Geldpolitik in der Eurozone fehlt ein finanzpolitischer Gegenpart. „Durch die Berufung ehemaliger Finanzminister in das EZB-Direktorium werden die fiskalpolitischen Interessen auf zentraler europäischer Ebene indirekt ins Boot geholt.“

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