Mo, 07. Apr. 2014

Prof. Ansgar Belke in der Wirtschaftswoche, 15/2014

An den Finanzmärkten und in Ökonomenzirkel wird derzeit heiß diskutiert, ob die Währungsunion auf eine Deflation, also einen allgemeinen Rückgang des Preisniveaus, zusteuert. Im März lag die Teuerungsrate nach vorläufigen Berechnungen bei nur 0,5 Prozent. Die Europäische Zentralbank (EZB) strebt dagegen eine Inflationsrate von knapp unter zwei Prozent an, die sie als Preisstabilität definiert. Viele Experten fordern daher, die EZB müsse die Geldpolitik weiter lockern, um eine Deflation zu verhindern. Sie empfehlen ihr unter anderem, es der US- Zentralbank gleich zu tun und langlaufende Staatsanleihen zu kaufen. Das senke die Zinsen und rege die Konjunktur an. Doch dieses Argument kann nicht überzeugen. Nach Ansicht der beiden Ökonomen Ansgar Belke (Uni Duisburg-Essen) und Daniel Gros (CEPS, Brüssel) spricht vielmehr Einiges dafür, dass niedrige Zinsen in der derzeitigen Lage sogar kontraproduktiv sind. Den vollständigen Bericht finden Sie in der 15. Ausgabe des Wirtschaftsmagazins „WirtschaftsWoche“. Unter folgendem Link ist der Bericht auch zeitnah online verfügbar.